Mutterschutz gilt sechs Wochen vor und acht Wochen nach dem Geburtstermin. Der Geburtstermin ist zu Beginn nur grob bekannt, das ist normal. Zur Berechnung wird der voraussichtliche Entbindungstermin herangezogen. Wenn das Kind später kommt, verlängert sich die Schutzfrist nach hinten. Wenn das Kind früher kommt, ändert sich nichts. Die insgesamt vierzehn Wochen bleiben aber unverändert. Um den Mutterschutz korrekt abzurechnen, wird eine Kopie des Mutterschutzpasses benötigt. Die Kopie mailen Sie bitte direkt an das Lohnabrechnungsunternehmen.

Nach dem Mutterschutz beginnt die Elternzeit, die maximal drei Jahre betragen kann. Während dieser Zeit behält der Arbeitnehmer das Recht auf seinen Arbeitsplatz, empfängt jedoch keinen Lohn. Es kommt während der Elternzeit zu einer Sozialversicherungsunterbrechnung, das Arbeitsverhältnis bleibt aber bestehen. Informieren Sie in diesen Fällen bitte den Lohnabrechnungspartner per Mail.

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